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Manager und Franchising – passt das?
Franchising als Chance für Manager
Master-Franchising, Multi-Unit-Franchising und Area-Developer
Wie schon die Zahlen und Fakten deutlich zeigen: Hochkarätige Manager mit fünf bis sechsstelligem Jahreseinkommen spricht das klassische Franchising per se wohl nicht an. Diese werden auch nicht tatkräftig von Franchise-Systemen gesucht. Zu Grunde liegt die einfache Annahme, dass Manager und Geschäftsführer am oberen Ende der Gehaltsskala, nur schwer ein vergleichbares Einkommen mit einem Franchise-Betrieb erreichen können – oder auch mit mehreren. Trotzdem könnten persönliche Gründe auch diese Manager dazu bewegen, eine für sie erfüllendere Tätigkeit für weniger Geld ernsthaft in Betracht zu ziehen.
Doch was genau versteht man unter einem Manager? In Zeiten des Facility
Managers, der doch besser unter dem Titel Hausmeister bekannt ist, eine
gerechtfertigte Frage. Eine angeregte Diskussion von Franchise-Experten in Xing zu diesem Thema, zeigte recht schnell die
vielen möglichen Varianten. Nimmt man die Höchstverdiener und
diejenigen aus der Rechnung heraus, die den Titel Manager nur der angeblichen
Modernität halber tragen, dann bleibt unterm Strich der
typische Manager bzw. Geschäftsführer
, den man in KMU’s sowie größeren
Unternehmen findet:
Er gehört sicherlich zu den
Besserverdienern, ihn als reich zu bezeichnen wäre jedoch
vermessen. Laut Wikipedia sind seine wichtigsten Aufgaben Planung,
Organisation, Führung und Kontrolle. Beide Punkte können als positiv
für eine Selbstständigkeit im Franchising bewertet werden. Das
vorhandene Eigenkapital ebnet den Weg in eine
Franchise-Partnerschaft und lässt vielleicht anfänglich auftretende Engpässe
leichter überstehen. Die Fähigkeiten
, die eine
Führungskraft mitbringt, können sich ebenfalls positiv auf das Führen eines
eigenen Geschäfts auswirken.
Fakt ist: Ein Manager bringt
sowohl Erfahrung als auch den Drang nach selbstständigem
Denken/Arbeiten mit in eine Franchise-Partnerschaft. Die Frage,
ob das positiv oder negativ zu bewerten ist, sollte man dem einzelnen
Franchise-System überlassen. Denn der Franchise-Geber ist es
letztlich, der darüber entscheidet, ob der Input, der durch den neuen
Franchise-Nehmer ins System gelangt, gewünscht oder unerwünscht ist. Bei der
Auswahl der Franchise-Partner sollte nicht nur verfügbares
Eigenkapital ausschlaggebend sein, sondern ob das System und der
Interessent tatsächlich harmonieren
.