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Bauen Sie Ihren Fachbetrieb für Solaranlagen auf. Profitieren Sie vom ersten Franchise-System für erneuerbare Energien in einer wachstumsstarken Branche der Zukunft!
Fachbetrieb zur Planung und Errichtung von Photovoltaikanlagen
Benöt. Eigenkapital: 32.108,72 CHF
Enerix Alternative Energietechnik entwickelte sich 2007 aus der Idee von Peter Knuth und Stefan Jakob, deutschen Eigenheimbesitzern (Ein-/Mehrfamilienhäuser) die Möglichkeiten der unabhängigen Energieversorgung durch Photovoltaikanlagen aufzuzeigen. Da beide sich bereits vor der Unternehmensgründung beruflich mit erneuerbaren Energien beschäftigten, blicken die Enerix-Gründer auf 10 Jahre Erfahrung in dieser jungen Branche zurück.
Enerix ist das erste Franchise-System für erneuerbare
Energien, das deutschlandweit mit Fachbetrieben für Solaranlagen vertreten ist.
Neben Vertrieb und Installation wird den Endverbrauchern auch ein Rundum-Service
zur Photovoltaikanlage geboten, zu diesem zählt die Anlagenplanung, die
Wirtschaftlichkeitsberechnung, eine Ertragsprognose, die
Enerix-Solarfinanzierung, Empfehlungen zur steuerlichen Nutzung, Versicherungen,
Garantien und eine Service-Stördienst-Rufnummer.
Um den Endkunden die Möglichkeit zu geben, sich anschaulich mit den
Technologien auseinanderzusetzen und sich unverbindlich über unabhängige
Energiegewinnung und Optimierung des eigenen Energieverbrauches zu informieren,
eröffnete Enerix im Juli 2011 das erste Kompetenz- und Beratungszentrum für
erneuerbare Energien. In diesem können sich Endkunden Solarmodule und
Wechselrichter aus direkter Nähe anschauen und sich zur Energieversorgung durch
Photovoltaikanlagen, Energiespeichern und Steuersystemen beraten lassen.
Enerix ist heute mit 18 Franchise-Partnern im Markt vertreten. Folgend
lesen Sie ein Interview mit Peter Knuth, Geschäftsführer und Gründer von Enerix
und Prof. Veronika Bellone, Bellone FRANCHISE CONSULTING und Initiantin des
Greenfranchising im deutschsprachigen Raum.
Prof. Veronika Bellone: Nachhaltige Entwicklung folgt
der Idee, die Formen des Lebens und Wirtschaftens, des Umgangs mit der Natur und
mit ihren Ressourcen sowie die sozialen Verhältnisse so zu gestalten, dass sie
auf Dauer umwelt- und zugleich sozialverträglich sind. Welche Motivation hatten
Sie damals bei der Gründung von Enerix und später bei der Lancierung des
Franchise-Systems?
Peter Knuth: Eigentlich gab es schon den ersten Anstoss während meines Maschinenbau-Studiums. Angefacht durch die Behauptung eines Professors, dass erneuerbare Energien wenig effizient sind, ja mehr Energie verbrauchen als sie erzeugen, war für mich die Motivation, den Gegenbeweis anzutreten. Es gelang mir, nicht nur diese Aussage zu widerlegen, sondern auch die Feststellung, dass Solarenergie in Relation zum Energieaufwand das 10-fache produziere, wie zur Herstellung benötigt wird. Während meiner beruflichen Tätigkeit nach dem Studium habe ich die Branche der erneuerbaren Energie immer verfolgt. Und das nicht nur aus rein pragmatischen Gründen, sondern auch aus ideellen. Denn per Photovoltaik lässt sich eine autarke Energieversorgung für Wohneigentümer und Gewerbebetriebe erzeugen – mit dem Nebeneffekt der vermehrten Sensibilisierung zum verantwortungsvollen Umgang mit der Energie. Das hat letztendlich auch dazu geführt, sich vollkommen auf das Thema einzulassen und Enerix zu gründen. Aus dieser Haltung heraus war Franchising dann der naheliegendste Schritt, um mit Partnern zu wachsen, die ein ähnliches Verständnis haben und neben dem Unternehmertum auch die Mitverantwortung für die nachhaltige Idee teilen.
Prof. Veronika Bellone: Sie haben die
Photovoltaik-Branche von Beginn an erlebt. Hat sich das Verhalten Ihrer
(potenziellen) Kunden in den letzten Jahren
verändert?
Peter Knuth: Ja. Am Anfang waren es die
Pioniere, die bereit waren, für eine neue Idee grosses Engagement zu zeigen.
Freiburg war damals die Hochburg, wenn es um Veranstaltungen und Messen rund um
erneuerbare Energien ging. Bezeichnend war, dass die Teilnehmenden solcher
Veranstaltungen in der Regel mit dem Fahrrad kamen. Es entsprach ihrer
Gesinnung, Nachhaltigkeit möglichst durchgezogen zu leben. Damals war es
vielleicht eher eine „Randgruppe“. Heute sieht das Bild anders aus, sehr viel
breit gefächerter. Es sind nicht mehr nur ökologisch Interessierte,
sondern ebenso kostensensible Zielkunden, die aufgrund der möglichen
Selbstversorgung mit Solarstrom und zusätzlicher Vergütung für den Verbrauch, zu
uns kommen. Dadurch, dass wir nicht nur den reinen Vertrieb und die Installation
von Solaranlagen anbieten, sondern die vollumfängliche Beratung rund um den
Einsatz, Verbrauch und Ertrag, erwägen zunehmend Gewerbebetriebe eine Umstellung
ihrer Energieversorgung.
Die Diskussion um Atomstrom und die Katastrophe in
Fukushima haben einen zusätzlichen Ruck gegeben und veranlassen viele
Wohneigentümer, über vermehrte Autonomie und Sicherheit in der Stromerzeugung
und –versorgung nachzudenken und proaktiv zu handeln.
Prof. Veronika Bellone: Der faire und
entwicklungsfördernde Umgang mit den Mitarbeitenden und
Franchise-Partnern/-Partnerinnen entwickelt sich zunehmend zu einem
Wettbewerbsfaktor. Gibt es bei Enerix eine spezielle Unternehmenskultur und
Anreize im Partnermarketing, die dies berücksichtigt?
Peter Knuth: Zum einen gehört sicher das Vorleben von Prinzipien als Franchise-Geber dazu und zum anderen das Einrichten eines Entfaltungsspielraums. Ich lebe den nachhaltigen Ansatz vor und bin mit „Leib und Seele“ dabei. Entwicklungsfähigkeit ist für mich eine wichtige Antriebsfeder und diese möchte ich auch für unsere Franchise-Partner ermöglichen. So können unsere Partner nach der von uns begleiteten Start- und Aufbauphase, die Wachstumsphase in ihrem Gebiet individuell intensiv gestalten. Wir geben unseren Partnern zudem Entwicklungsanreize, in dem wir ihnen bei höherer Ausschöpfung des Gebietes verschiedene Vorteile z.B. im Einkauf und dem regionalen Marketing bieten.
Prof. Veronika Bellone: Gibt es neben dem zentralen
ökologischen Leistungsangebot nachhaltige Projekte, die Sie mit Ihren
Franchise-Partnern unterstützen?
Peter Knuth: Wir haben vor 3 Jahren damit begonnen, einen
Enerix-Umweltpreis für Schulklassen auszuschreiben. So entwickeln Schüler und
Schülerinnen umweltfreundliche, nachahmenswerte Projekte, wie z.B. den
Energiepass, der die Aufmerksamkeit auf den Energieverbrauch lenkt und von der
Klasse selbst über ein Jahr lang zur Selbstkontrolle als Pilotprojekt geführt
wurde. Mittlerweile haben wir mit dieser regionalen Ausschreibung auch die
Aufmerksamkeit des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit
erhalten. Unseren Partnern bieten wir diesen Wettbewerb als regionale Aktivität
ebenfalls an.
Ebenso sind wir daran, ein grünes Gütesiegel
zu entwickeln, womit wir unsere Kunden als Nutzer erneuerbarer Energie
auszeichnen wollen.
Prof. Veronika Bellone: Wie sieht Ihre Vision bezüglich
des nachhaltigen Wirkens und Ihrer Expansionsplanung in Deutschland aus?
Peter Knuth: Ich möchte das Thema erneuerbare Energien weiterentwickeln, es noch ganzheitlicher und unabhängiger definieren. Das beinhaltet ergänzende Energiequellen zum Solarstrom, aber auch die Integration „intelligenter Haushaltsgeräte“, die einen optimierten Energieeinsatz und –verbrauch haben. Enerix soll in Deutschland zum Synonym für unabhängige, intelligente Energieversorgung werden. Und das möchten wir gerne in den nächsten Jahren mit gesamthaft 100 Franchise-Partnern realisieren.
Prof. Veronika Bellone: Dafür wünsche ich Ihnen viel
„Energie“ und Erfolg. Herzlichen Dank für das Gespräch.
Das Interview ist Teil des Virtuellen Messestands im FranchisePORTAL.