

Die Medien- und Verlagsgruppe Pearson ist international mit mehr als 33.000 Mitarbeitern in rund 60 Ländern aktiv. Jetzt hat das Unternehmen die weitgehend im Franchising betriebene Sprachschulkette Wall Street Institute (WSI) übernommen.
Rund 340 Franchise-Lernzentren von WSI gibt es derzeit in Asien, Europa, dem Nahen Osten und Lateinamerika. Unterstützt werden die Franchise-Nehmer von etwa 50 Mitarbeitern in Amerika und Europa. Auch in Eigenregie betreibt WSI einige Lernzentren, vor allem in Deutschland. Diese Flagship-Standorte dienen Unternehmensinformationen zufolge dazu, neue Produkte zu testen und Best-Practices im Franchise-Netzwerk zu etablieren.
Pearson will mit WSI in wachstumsstarken Märkten weiter expandieren. Durch die Übernahme wird WSI wieder mit der in China aktiven Kette Wall Street English vereint. Pearson hatte Wall Street English 2009 von Wall Street Institute erworben. Leiter des vereinigten Unternehmens wird David Kedwards, gegenwärtig CEO von Wall Street English in China. Zum Imperium von Pearsons zählen u. a. die Verlage Penguin, Dorling Kindersley, Addison-Wesley, Markt+Technik und die Financial Times. Hauptsitz des Unternehmens ist London.
Wall Street Institute (WSI) bietet englischen Sprachunterricht für Erwachsene. Dabei kommt ein eigenes Lernkonzept zum Einsatz, das webbasierte Inhalte mit Präsenzunterricht sowie digitalen und gedruckten Lernmaterialen verbindet. Der internationale Markt für Englischkurse soll weiter wachsen, vor allem in Asien, dem Nahen Osten, Lateinamerika und Osteuropa. Das British Council schätzt die künftigen Verbraucherausgaben für englischen Sprachunterricht auf weltweit 50 Mrd. Dollar. (apw)
17.08.2010 © Franchise PORTAL