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Greenfranchising- wie man sein Franchise-System zukunftssicher macht!
Die 9 Spielregeln für Fairplay Franchising
Was ist Franchising wirklich? Eine Stellungsklärung
Macht sinnliche Kommunikation Sinn?
Die Mär vom ultimativen Franchise-Handbuch
(Mag. Waltraud Martius, SYNCON Consulting GmbH)
Das Wort Controlling klingt im Deutschen nach Kontrolle. Und das mag niemand wirklich gerne. Erinnerungen an die Schulzeit, an eine unmündige Lebensphase werden wach. Einige Franchise-Partner sehen im Controlling eine unangemessene Überwachung. Selbst manche Franchise-Geber sehen Controlling als eine mühsame Pflichtübung; sie scheuen den Aufwand oder nutzen die verfügbaren Daten nicht konsequent.
Übersetzt man
Controlling korrekt als „Steuerung“, so ergibt sich ein
vollständig anderes Bild: Man könnte an einen Kapitän denken, der die
Verantwortung für seine Crew hat und das Steuerrad
fest in Händen hält. Wie
stürmisch die See auch sein mag, es ist seine Aufgabe, Mannschaft und Fracht
sicher ans Ziel zu bringen.
Diese
Verantwortung hat auch ein Franchise-Geber seinen Partnern
gegenüber. Ohne ein fundiertes Controlling-Konzept und wirkungsvolle
-Instrumente kann der Franchise-Geber aber nur sehr ungenau die systemtypischen
Erfolgsfaktoren lokalisieren. Sein „Schiff“- um beim Bild des
Kapitäns zu bleiben - treibt ohne Navigationsgeräte im Nebel und er kann seine
wichtigste Aufgabe nicht kompetent erfüllen: Den Franchise-Nehmer auf seinem
unternehmerischen Weg zum Erfolg zu begleiten
und bei sich verändernden
Marktverhältnissen frühzeitig Kurskorrekturen vorzunehmen.
Nicht nur bestehende
Franchise-Partner profitieren vom Controlling in
Franchise-Systemen, auch Interessenten fragen immer öfter nach
Instrumenten zur Erstellung eines Business Plans zum Start der Partnerschaft und
nach laufender Erfolgskontrolle durch den Franchise-Geber
.
Die Orientierungslosigkeit ohne
zeitnahes Controlling hat Auswirkungen auf den Marktwert des
gesamten Franchise-Systems, denn die gemeinsame Marke verbindet
Franchise-Geber und Franchise-Partner in einer „Schicksalsgemeinschaft“
miteinander. Das Marken-Image ist wesentlicher Bestandteil des immateriellen
Kapitals des Franchise-Gebers. Ein Negativ-Image aufgrund wirtschaftlicher
Fehlentwicklungen gefährdet den Fortbestand und die Expansion des
Franchise-Systems
.
Ein Franchise-Partner
entscheidet sich bewusst für eine Unternehmensgründung mit
Franchising, weil er als Teil eines Netzwerkes mehr Gewinn und
Sicherheit erwartet. Diesem Vertrauensvorschuss muss sich der Franchise-Geber
mit Instrumenten zur Erfolgsoptimierung
und Existenzsicherungen
seiner Partner als würdig erweisen.
Aber Vorsicht, mit der
Auswertung von gemeldeten Umsatzzahlen zur
Abrechnung der fälligen Gebühr hat der Franchise-Geber noch kein strategisches
Controlling-Tool
im Einsatz! Die Meldung der Umsätze ist zwar wichtig und
Bestandteil eines Franchise-Systems, aber worin soll der Franchise-Nehmer seinen
Nutzen („added value“) erkennen?
Intelligentes Controlling ist
mehr: Controlling als Existenzsicherungsprogramm für den
einzelnen Franchise-Partner und für das gesamte System verstanden, macht aus
trockenen Zahlen ein spannendes Instrument zur Erfolgssteuerung
für beide Seiten. „Partnership for more Profit“ – so wird auf Neu-Deutsch knapp
und treffend der Kern des Franchising oft definiert – braucht ein zeitnahes
Monitoring
der wirtschaftlichen und vertrieblichen
Kennzahlen. Ein effektives Controlling zeichnet ein klares Bild der
wirtschaftlichen Realität. Es zeigt wo der einzelne Partner und das System
insgesamt stehen bzw. wohin sie steuern.
Ein intelligentes
Controlling-System kann aber noch mehr: Der einzelne Partner sieht
nicht nur seine aktuelle wirtschaftliche Situation, Vergleichswerte zum Vormonat
/ Vorjahr, sondern auch im Betriebsvergleich seine Position im Feld aller
Franchise-Partner. Wer hat im abgeschlossenen Monat mit seinen Leistungen
„getoppt“, wer hat „gefloppt“? Die Franchise-Partner können voneinander
am meisten lernen
und akzeptieren Kritik von Kollegen eher, als von
der Zentrale.
Franchising ernst genommen
bedeutet für den Franchise-Geber, sich der Mitverantwortung für
seine Partner bewusst zu sein und bedeutet für den Franchise-Partner, die
Hilfestellung zur wirtschaftlichen und vertrieblichen Steuerung
seiner selbstständigen Existenz anzunehmen und ihren Wert zu
schätzen.
Statement:
„Die Zahl ist das Wesen aller Dinge.“
(Pythagoras)
Wie lässt sich dieser hohe Anspruch mit einem Franchise-Konzept für
mobile Verkaufsstände mit Tiroler Schmankerln vereinbaren?
Darüber haben wir von Tiroler Bauernstandl lange nachgedacht. Zuerst in Form
von Ideenfindung und -sammlung innerhalb unseres Franchise-Systems und danach
vertiefend mit Controlling-Experten.
Tiroler Bauernstandl ist ein innovatives
Franchise-System mit höchsten Qualitätsansprüchen an unsere Produkte, aber auch
an die Leistungen für unsere Franchise-Nehmer. Die Mitverantwortung für den
wirtschaftlichen Erfolg unserer Franchise-Nehmer nehmen wir nicht auf die
leichte Schulter, sondern arbeiten kontinuierlich an Instrumenten zur
Erfolgskontrolle und damit zur Erfolgssteuerung.“
Wolfgang Obermüller (Gründer) & Karin Schützler
(Controlling)
Tiroler Bauernstandl AG
07.09.11 ©copyright Fr. Mag. Martius
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