26.07.2017

Warum sollte man Franchise-Partner werden?

 

 

Viele Gründer stehen vor der Entscheidung eine eigene Geschäftsidee zu realisieren oder auf eine erprobte Geschäftsidee in Form von Franchising zu setzen.

Es gibt gute Gründe, sich als Gründer für ein (im Sinne von "das Richtige") Franchisesystem zu entscheiden:

  • Man ist nicht alleine und hat über das Franchisesystem einen Ansprechpartner bei Fragen und Problemen.
  • Man erfindet das Rad nicht neu, sondern nutzt eine bereits zuvor realisierte Geschäftsidee.
  • Man muss sich häufig um viele Dinge wie Ausstattung, Markendesign, etc. keine Gedanken mehr machen.
  • Gerade bei Franchisesystemen im Handel profitiert man von besseren Einkaufskonditionen und bestehenden Lieferantenverbindungen.
  • Man ist mit seinem Unternehmen in der Regel schneller am Markt.

 

 

Die Vorteile einer Franchise-Partnerschaft für Gründer






Schauen wir uns die zuvor genannten Gründe genauer an:

Gerade in der Startphase einer Selbstständigkeit hat man als Gründer/in häufig mehr Fragen als Antworten. Viele Gründer fühlen sich nicht nur massiv überfordert, sondern sind es auch. Es gibt so viel zu lernen und jeder Schritt in die falsche Richtung zieht eine lange Kette von Konsequenzen nach sich. Stellen Sie sich vor, Sie bauen ein Haus und das Fundament ist zu klein oder zu groß. Alles was auf diesem Fundament "passiert" ist davon betroffen.

 

 

Als Franchisenehmer eines guten Franchisesystems müssen Sie sich über das Fundament und das Haus keine Gedanken machen. Sie sind ein Teil dessen, wofür Sie dem Franchisesystem eine Systemgebühr bezahlen.

 

 

Beim fertigen Haus hört das Ganze aber nicht auf. Schließlich betreiben Sie ein Geschäft und kein Architekturdenkmal. Die Art und Weise wie Sie Ihr Geschäft betreiben, wie Sie Ihr Produkt erzeugen oder Ihre Dienstleistung erbringen, wie Sie Kunden gewinnen und vieles mehr. All das hat ein gutes Franchisesystem bereits erprobt, perfektioniert und dokumentiert. Dies ist ebenfalls ein Teil der Leistung, die Sie für Ihre Systemgebühr und die spätere Franchisegebühr erhalten.

Wenn Sie alleine auf grüner Wiese starten, sind Sie schutzlos und umgeben von Wölfen – Ihrer Konkurrenz. Ihre Konkurrenz ist in der Regel bereits länger am Markt und verfügt bereits über gute Lieferantenbeziehungen und damit einhergehend vermutlich auch bessere Einkaufskonditionen.

 

 

Ein Franchisesystem ist in diesem Fall wie eine schützende Familie. Alle Franchisenehmer profitieren von besseren Konditionen, weil in größeren Mengen gekauft wird – für Sie als neuer Franchisenehmer von Tag eins an.

 

 

Durch das Vorhandensein von fertigen Lösungen und Systemen ist eine Franchisegründung in der Regel deutlich schneller am Markt als eine Neugründung ohne Franchising. In vielen Märkten ist die sogenannte "Time to Market", also die Zeit, die man benötigt bis man am Markt präsent ist, ein entscheidender, wenn nicht DER entscheidende, Erfolgsfaktor.

 

 

Das sollte man bei einer Franchise-Gründung beachten



Eine Franchisegründung lohnt sich für Sie, wenn die oben genannten Punkte für Sie wichtig sind, und wenn Sie zu zwei Dingen bereit sind

  1. Sie sind bereit eine Geschäftsidee zu realisieren, die Sie zu Ihrer machen, die aber ursprünglich nicht Ihre ist.
  2. Sie sind bereit, nach den Spielregeln des Franchisesystems zu spielen. Das bedeutet, dass Sie dem System, das Ihr Franchisesystem entwickelt, erprobt und perfektioniert hat folgen – auch, oder gerade dann, wenn Sie denken, dass es anders besser funktionieren würde.

 

 

Franchising ist eine gute Plattform, um die ersten unternehmerischen Gehversuche zu unternehmen und herauszufinden, ob das Unternehmer/innenleben etwas für Sie ist. Im Kern ist eine berufliche Selbstständigkeit neben einer kommerziellen, vor allem eine persönliche Herausforderung und der schnellste und härteste „Persönlichkeitsentwicklungspfad“ der Welt.

 

 

 

Fazit / Tipp für den nächsten Schritt



Auch wenn Sie ein gutes Franchisesystem gefunden haben, bedeutet das nicht, dass eine Gründung ohne Risiko ist. Ganz im Gegenteil. 80% Ihres Erfolges hängen von Ihnen als Gründer/in ab.

  • Hinterfragen Sie genau, was Sie von einem Franchisesystem erwarten und welche Kenntnisse und Fähigkeiten Ihnen ein Franchisesystem vermitteln muss.
  • Wählen Sie Ihr Franchisesystem weise und mit bedacht. Seien Sie kritisch und glauben Sie Zahlen, nicht Worten.
  • Nutzen Sie Bewertungen auf Franchiseportalen und fragen Sie ehemalige und aktuelle Franchisenehmer des von Ihnen gewählten Franchisesystems hinsichtlich Ihrer Auswahlkriterien.
  • Wählen Sie ein kleines Franchisesystem mit weniger als 15 Franchisenehmern nur dann, wenn Sie sich des erhöhten Risikos klar sind. 15 Franchisenehmer sind eine magische Grenze ab der viele Systeme erst die nötigen Strukturen für Ihre Franchisenehmer wie zum Beispiel dedizierte Franchisenehmerbetreuer, etc. am Start haben!
  • Wenn Sie sich bei der Auswahl eines Systems unsicher sind, fragen Sie einen Profi! Sie würden sich ja auch nicht selbst vor Gericht vertreten, oder? ...es sei denn, Sie sind Anwalt.

 

Wenn Sie mehr zum Thema Gründung und Unternehmertum wissen möchten, empfehlen wir Ihnen die Lektüre von "Die Unternehmerausbildung" (https://www.amazon.de/The-Black-Swan-die-unternehmerausbildung-Unternehmerausbildung/dp/B00LGNA12C/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1499686255&sr=8-2&keywords=die+unternehmerausbildung).

Außerdem stehen Ihnen die Coaches und Berater von The Black Swan (http://www.TheBlackSwan.de oder team@TheBlackSwan.de) gerne bei der Auswahl eines Franchisesystems sowie der späteren Gründung zur Seite.

 

 

Expertenstimme von Wolfgang Kierdorf

Autor:

The Black Swan - Gesellschaft für Unternehmensentwicklung UG (haftungsb.)
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