11/27/2019

Langsames Deutschland-Wachstum beim Gastronomie-Franchise-System Kentucky Fried Chicken (KFC)

Die Fast-Food-Kette Kentucky Fried Chicken hat in den vergangenen Jahren mehrfach große Wachstumsschritte für Deutschland verkündet. Schon 2011 äußerte KFC Pläne, auf über 200 Standorte bis zum Jahr 2015 wachsen zu wollen. Aktuell gibt es etwa 175 KFC-Restaurants in Deutschland. Und auch Ankündigungen der vergangenen Jahre scheint das Unternehmen kaum noch einlösen zu können.

In einer aktuellen Pressemitteilung feiert KFC die Eröffnung des 200. Standort als „weiteren Meilenstein“. Allerdings zählt das Unternehmen dafür nun alle Restaurants in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Dänemark zusammen.
Mit über 40 Neueröffnungen in den letzten zwei Jahren sei man in diesen Ländern „so schnell wie noch nie“ gewachsen. In Deutschland sind in den vergangen zwei Jahren etwa 20 neue Standorte hinzugekommen. Seit November 2018 waren es rund fünf. Das 2016 gesetzte Ziel, bis 2021 auf 300 Standorte in Deutschland wachsen zu wollen, dürfte bei diesem Expansionstempo kaum zu halten sein. Auch das 2018 bekanntgegebene Ziel, die Zahl der Restaurants in Deutschland bis 2023, spätestens aber bis 2025, auf 500 steigern zu wollen, erscheint mehr als ambitioniert. KFC hält aber daran fest: „In den kommenden Jahren möchten wir die Anzahl unserer Restaurants auf 500 steigern“, sagt Marco Schepers, der seit April 2017 als General Manager bei KFC für die Märkte Deutschland, Österreich, Schweiz und Dänemark verantwortlich ist. Allerdings scheint sich die Zahl nun nicht mehr allein auf Deutschland zu beziehen. Und auch die Zeitraum „in den kommenden Jahren“ wird nicht genauer spezifiziert. Schon 2017 hatte Schepers geäußert, man wolle die Restaurantzahl „in naher Zukunft auf 500 steigern“. (red.)

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Nachrichten-Redaktion
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