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1/17/2018

Marketingstrategien für Franchisegeber: So ist der Erfolg vorprogrammiert

Zielgerichtete Strategien im Sinne einer Umsatzsteigerung sowie einer Optimierung der Erlöse werden oft mit dem Begriff Marketing umschrieben. Die Marketingabteilung eines Unternehmens allerdings ist tagein tagaus mit weitaus mehr Begriffen konfrontiert als mit den üblichen Werbe- und Kommunikationsmassnahmen. Das gilt auch für planvolle Unternehmensstrategien von Franchisegebern. Ein Franchisegeber erzielt seine Einnahmen unter anderem dadurch, dass er einem Existenzgründer ein möglichst erprobtes Geschäftsmodell zur Verfügung stellt.

 

 

Inbound Marketing ist zukunftsorientiert und erfolgversprechend

Nur diejenigen Franchisegeber werden auf Dauer Erfolg haben, die sich mit modernem Marketing und deren Strategien sorgfältig auseinandersetzen. Ohne Werbung ist geschäftlicher Erfolg auch heute nicht möglich. Das Erkennen auch immer mehr Franchisegeber in der Schweiz.

 

 

"Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen",

 

 

erkannte schon der berühmte amerikanische Automobilpionier Henry Ford. Doch die Zeiten haben sich geändert. Während die sogenannte "klassische" Werbung (Outbound Marketing) mehr und mehr an Bedeutung verliert, eignet sich das Inbound Marketing wesentlich besser dazu, potenzielle Kunden auf ein ganz spezielles Angebot aufmerksam zu machen. Unter dem mehr und mehr als störend empfundenen Outbound Marketing versteht man im Allgemeinen Fernseh- und Rundfunkwerbung, Postwurfsendungen, Zeitungsinserate, Flyer usw. Dazu gehören auch zum Beispiel die ungeliebten Massenmails und Spams. Ist das Outbound Marketing also rückläufig und wird es deshalb auch für Franchisegeber immer weniger interessant? Diese Frage muss man inzwischen mit einem klaren "Ja" beantworten. Der Grund dafür: Es ist eindeutig erwiesen, dass beispielsweise knapp 90 Prozent der Fernsehzuschauer während der Werbepausen umschalten, dass knapp die Hälfte aller Empfänger von Postwurfsendungen dieselben ungeöffnet vernichten, dass mehr als 80 Prozent aller User eine Webseite mit aggressiver Werbung frühzeitig verlassen und dass die Schweizer Robinsonliste derzeit bereits ca. 250.000 Eintragungen umfasst. Im Klartext: Das Inbound Marketing ist eindeutig auf dem Vormarsch. Es umfasst ein sehr facettenreiches Spektrum, über das man sich zum Beispiel im Internet hervorragend informieren kann. In diesem Artikel kann deshalb nur auf die wichtigsten Aspekte und auf erste gravierende Ansätze eingegangen werden.

 

 

So können Franchisegeber mit Inbound Marketing auf Dauer erfolgreich werden

Inbound Marketing dagegen wird sich in der nächsten Zeit mehr und mehr durchsetzen, weil die moderne Informationstechnologie Unternehmen wie Franchisegebern wesentlich bessere Möglichkeiten bietet, ihr Produkt, ihre Marke oder ihre Dienstleistung am Markt durchzusetzen und zu etablieren. Im Wesentlichen hat das Inbound Marketing den entscheidenden Vorteil, dass Franchisegeber und andere Unternehmen ihre Ware gezielt den Verbrauchern anbieten können, die sich auch explizit dafür interessieren. Inbound Marketing bedeutet, dass ein hochwertiger Inhalt (Content), eine zielgerichtete Werbebotschaft erstellt wird, die von eventuellen späteren potenziellen Kunden nachdrücklich gesucht und dann auch sicher gefunden wird. Wenn man einen hochwertigen Content erstellt hat, bietet das Inbound Marketing dem Franchisegeber brillante Möglichkeiten, ihn sowohl im Netz als auch darüber hinaus publik zu machen. Dabei kann eine attraktive Präsentation von grossem Nutzen sein. Dienstleistungen, wie sie zum Beispiel von der Firma KMC angeboten werden, bieten interessante Denkanstösse und können das eigene Produkt durchaus entscheidend ins rechte Licht rücken. Ein überaus originelles Beispiel für erfolgreiches Inbound Marketing lieferte auch Deutschlands grösster Lebensmitteleinzelhändler EDEKA kurz vor dem letzten Weihnachtsfest mit seinem Werbeclip "Heimkommen". Ausgewiesene PR-Strategen bedienten sich mit der emotional anrührenden Geschichte eines einsamen alten Mannes unter dem Weihnachtsbaum, der zunächst vergeblich auf seine Familie wartete, des inzwischen im Marketing ebenfalls weit verbreiteten "Storytellings". Hier wird eine bewegende Geschichte mit einer bekannten Marke auf eine Weise assoziiert, so dass die Geschichte dem Betrachter noch lange in Erinnerung bleibt. Aber selbst wenn man seinen Content auch noch so gut aufbereitet und ihn für andere zugängig gemacht hast, kann es sein, dass zunächst einmal nichts passiert, dass keine so sehr herbeigesehnte Resonanz erfolgt. Das ist beileibe kein Grund zum Verzweifeln: In solchen Fällen braucht der Franchisegeber Influencer. Das können zum Beispiel Unternehmen oder Organisationen, Interessengruppen oder Einzelpersonen sein. Sie haben – im Gegensatz zum Neuling auf dem Gebiet des Inbound Marketing – bereits ein grosses Publikum. Um vom Influencer profitieren zu können, sollte man ihn zunächst einmal unbedingt kontaktieren. Das könnte zum Beispiel ein interessanter Kommentar sein, der ihm schmeichelt. Eine weitere Möglichkeit bietet eine Verlinkung seiner Seiten in die eigenen Blogs. Wenn man es geschickt anstellt, wird sich der Influencer mit einem Link revanchieren, und schon hat man den ersten Schritt zu einer breiteren Medienpräsenz getan.

 

 

"Corporate Design": ein unverwechselbares Segment des strategischen Marketings

Zu den unverzichtbaren Elementen des so genannten "strategischen Marketings" gehört der Begriff "Corporate Design (CD)". Bevor der Franchisegeber erste Erfolge mit dem Inbound Marketing erzielen kann, sollte er sich mit diesem Begriff näher auseinandersetzen. Mit dem CD ist das visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens definiert, welches sich nachhaltig im Bewusstsein des Verbrauchers festsetzen soll. Das sollte selbst dann der Fall sein, wenn sich das Erscheinungsbild im Laufe der Zeit einmal geringfügig ändert. Im günstigsten Fall verleiht das Corporate Design einem Unternehmen gewissermassen ein Alleinstellungsmerkmal. Gravierende Elemente des CD sind unter anderem der Firmenschriftzug und das Firmenlogo. Sie sollten auf allen Geschäftspapieren, auf Visitenkarten, Werbemitteln, Verpackungen und gegebenenfalls selbst auf die Berufskleidung das Unternehmen eindeutig identifizieren und eine Verwechslung mit eventuellen Mitbewerbern möglichst ausschliessen. In diesem Zusammenhang spielen auch wiederkehrende und möglichst unverwechselbare Farben eine wichtige Rolle. Für den Franchisegeber ist es deshalb von eminenter Bedeutung, seinen Partnern entsprechende Druckformen für das Corporate Design zur Verfügung zu stellen. Auf diese Weise wir ein hoher Wiedererkennungseffekt erreich, der im Idealfall jegliche Verwechslung mit Mitbewerbern ausschliesst.

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