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Die richtigen Fördermittel für die Existenzgründung

Die richtige Finanzierung der Existenzgründung ist elementar für eine erfolgreiche Selbstständigkeit – ob im Franchising oder nicht. Natürlich ist dabei Eigenkapital nötig, jedoch schwankt die nötige Summe frei verfügbaren Eigenkapitals im Franchising stark abhängig vom jeweiligen Franchise-System beziehungsweise Geschäftskonzept. 

Mit Fördermitteln die Existenzgründung finanzieren

Doch selbst in Sachen Eigenkapital kann man mit Unterstützung rechnen: das ERP – Kapital für Gründungen ist ein Nachrangdarlehen, das zu besonders günstigen Konditionen für zehn Jahre vergeben werden kann. Der Clou: Die Rückzahlung erfolgt erst ab dem achten Jahr und die Hausbank wird vollständig von der Haftung freigestellt.

Das nötige Eigenkapital ist jedoch meist nur die Basis für die gesamte Finanzierung: Für die Gründung werden eigentlich immer Kredite benötigt. Doch „gewöhnliche“ Kredite von der Hausbank zu bekommen, ist für Existenzgründer einfacher gesagt als getan. Vor allem, wenn es sich aus Bankensicht eher um kleine Beträge handelt. Deshalb bietet die kfw-Bank Gründern und Unternehmern spezielle Kredite zu besonders gründerfreundlichen Konditionen, wie zum Beispiel das ERP-Gründerkredit StartGeld. Hiermit können bis zu 100.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Zudem wird die Hausbank zu 80 Prozent von der Haftung befreit, was die Vergabe des Kredits deutlich erleichtert. Für einen höheren Finanzierungsbedarf gibt es außerdem den ERP-Gründerkredit Universell, der jedoch für die meisten Franchise-Gründer nicht nötig sein dürfte.

In den vergangenen Jahren haben sich zudem die sogenannten Mikrokredite bewährt. Ursprünglich dafür gedacht Kleinstunternehmen in Dritte-Welt-Ländern zu unterstützen, bietet die Mikrokredit-Vergabe mittlerweile auch hierzulande Existenzgründern, die nur eine kleinere Finanzspritze für ihr Vorhaben benötigen, Chancen. Das Deutsche Mikrofinanz Institut ist der Dachverband der vielen lokal ansässigen Mikrofinanzinstitute, die in den letzten zwölf Jahren entstanden sind. 

Auch schon vor der eigentlichen Existenzgründung kann man sich fördern lassen – und das gleich in zweierlei Hinsicht. Wer sich von einem anerkannten Existenzgründungsberater Unterstützung holt, dem werden die Kosten für diese Beratung zu einem gewissen Teil erstattet. Fast alle Bundesländer haben dafür entsprechende Programme ins Leben gerufen. Und auch wer bereits gegründet hat, kann sich Beratungen fördern lassen oder spezielle Kredite für bestehende Unternehmen in Anspruch nehmen.

Unterstützung bei Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit

Wer seine Arbeitslosigkeit gerne durch eine Existenzgründung beenden möchte, kann je nach Ausgangslage entweder den Gründungszuschuss oder das Einstiegsgeld beantragen. Die Bedingungen und Konditionen haben sich jedoch in der jüngeren Vergangenheit für Gründer nachteilig verändert, so dass eine sorgfältige Vorbereitung der Selbstständigkeit vor der Antragstellung bei der zuständigen Agentur für Arbeit dringend zu empfehlen ist.

Wer Arbeitslosengeld I bezieht, seine Arbeitslosigkeit durch die Existenzgründung beendet, eine „fachkundige Stellungnahme über die Tragfähigkeit des Gründungsvorhabens“ (z.B. von einer IHK) vorweisen kann, entsprechende Kenntnisse und Fähigkeiten zur Ausübung der Selbstständigkeit nachweisen kann und einen restlichen Anspruch auf mindestens 150 Tage Arbeitslosengeld hat, kann den Gründungszuschuss beantragen. Ob die Anforderungen erfüllt sind und ob der Zuschuss gewährt wird, entscheidet die jeweils zuständige Agentur.

Seit der Änderung des Gründungszuschusses in eine sogenannte Ermessensleistung gibt es an diesem Konzept verstärkt Kritik. Zum einen wird angezweifelt, ob die Bearbeiter in den Agenturen für Arbeit tatsächlich fundiert über das Potential der vorgelegten Geschäftskonzepte entscheiden können. Zum anderen sind die finanziellen Mittel, die für den Gründungszuschuss zur Verfügung stehen, so beschnitten worden, dass ohnehin viele Anträge abgelehnt werden müssen. Im Internet kursieren daher bereits Ratschläge, die den Antragstellern nahelegen eher zum Jahresanfang, als zum Jahresende ihr Anliegen vorzutragen, da dann die Kassen tendenziell voller sind.

Wird der Gründungszuschuss gewährt, erhält man über sechs Monate einen monatlichen Zuschuss in Höhe des zuletzt gezahlten Arbeitslosengeldes und zusätzlich 300 Euro, die der Sozialversicherung dienen sollen. Darauf folgend können 300 Euro für weitere neun Monate bezogen werden, wenn die selbstständige Geschäftstätigkeit entsprechend belegt wird.

Das Einstiegsgeld kann beantragt werden, wenn man Arbeitslosengeld II bezieht. Die angestrebte Selbstständigkeit muss hauptberuflich sein und „auf Dauer die Abhängigkeit von Hilfeleistungen beenden können“. Gezahlt werden kann das Einstiegsgeld höchstens 24 Monate, in welcher Höhe wird individuell entschieden. Der Betrag richtet sich nach der Dauer der Arbeitslosigkeit und evtl. zu versorgenden Familienmitgliedern. 

Weiterführende Links zum Thema

BMWi: Übersicht über Förderprogramme
http://www.existenzgruender.de/selbstaendigkeit/finanzierung/foerderprogramme/index.php

Einstiegsgeld: Informationen
http://www.foerderdatenbank.de/Foerder-DB/Navigation/Foerderrecherche/suche.html?get=cdf6c10fa2d2b87624a5726ed9b9c731;views;document&doc=9807

Förderdatenbank: Förderprogramme und Finanzhilfen des Bundes, der Länder und der EU
http://www.foerderdatenbank.de/

Gründungszuschuss: Informationen
http://www.foerderdatenbank.de/Foerder-DB/Navigation/Foerderrecherche/suche.html?get=views;document&doc=9450&typ=KU

Kfw-Bank: Informationen für Existenzgründer
http://www.kfw.de/kfw/de/Inlandsfoerderung/Foerderberater/Gruenden/Kredit_fuer_eine_Existenzgruendung/index.jsp

Mikrokreditfonds: Informationen
http://www.mikrokreditfonds.de/

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