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Franchising-Gründung in der Schweiz - Höhere Erfolgschancen bei geringerem Risiko?

Franchising erfreut sich als Basis für eine solide Unternehmensgründung weiterhin einer ungebrochenen Beliebtheit. Wer allerdings über eine neue berufliche Perspektive nachdenkt, sollte einen der interessantesten Märkte in Betracht ziehen: Die Schweiz. Neben dem ohnehin bereits sehr wirtschaftsfreundlichen Umfeld bietet das Land einen derzeit stark wachsenden Markt und gute Voraussetzungen für Gründer aus der Europäischen Union.


Mit einem jährlichen Wachstum von zirka zehn Prozent bei den Neugründungen kann die Schweiz als sehr Franchise-freundliches Land gelten. Etwa ein Drittel der Gründungen wird durch Nicht-Schweizer vorgenommen, die meisten davon kommen aus Deutschland, gefolgt von Italien und Frankreich. In der Schweiz tätige Franchise-Unternehmen kommen zumeist aus dem benachbarten Ausland. Bei den Branchen ist eine ähnliche Verteilung wie in Deutschland zu beobachten: 25% der Unternehmen sind im Dienstleistungssektor tätig, weitere 25% im Handel. Gastronomische Betriebe machen etwa 18% des Marktes aus; das Handwerk ist mit zirka 11% vertreten. Insgesamt beträgt die Anzahl der Franchisenehmer in der Schweiz derzeit etwa 4500 Betriebe. Dem gegenüber stehen mehr als 180 unterschiedliche Franchisegeber, die laut dem Schweizer Franchise Verband ihr Konzept erfolgreich auf dem Markt etablieren konnten. Bei den Gründern sind allerdings nicht alle Kantone gleich beliebt. Genf, das Tessin und Basel sind aufgrund steuerlicher Vorteile und der sehr guten wirtschaftlichen Bedingungen die begehrtesten Orte für neue Franchiseunternehmungen.


Ideale Gründungsbedingungen für EU-Bürger
Zwar kann grundsätzlich jeder Nicht-Schweizer in der Schweiz ein Unternehmen gründen, für Bürger der Europäischen Union ist dies jedoch besonders einfach. Gilt für diesen Personenkreis doch das europäische Freizügigkeitsabkommen, das Bürger der EU und des Europäischen Wirtschaftsraumes weitgehend mit Schweizern gleichstellt. Rechtlich zwingend notwendig ist zunächst nur eine gültige Aufenthaltsbewilligung, die beim Amt für Wirtschaft und Arbeit im Kanton der eigenen Firmengründung beantragt werden muss. Bei der Wahl der besten Rechtsform steht in der Regel der Franchisegeber helfend zur Seite. Ähnlich wie in Deutschland gibt es grundsätzlich die Möglichkeit, eine Personen- oder eine Kapitalgesellschaft zu gründen. Bei Letzteren sind inzwischen in der Schweiz einige rechtliche Hürden gefallen; so wird für die Gründung einer GmbH nicht mehr zwingend ein zweiter Gesellschafter benötigt.


Für den rechtlichen Rückhalt empfiehlt es sich, Fachjuristen vor Ort mit der Beratung zu betrauen, um formale Fehler und Hürden bei der korrekten Anmeldung bereits im Vorhinein auszuschließen. Die initialen Gründungskosten werden durch die Vorteile einer Franchise in der Schweiz zudem meist schnell wieder ausgeglichen. Zwar sind in der Schweiz die Lebenshaltungskosten höher als im benachbarten Ausland, das hohe Preisniveau bietet aber auch dem Franchisenehmer große Vorteile. Zunächst können für die eigenen Waren und Dienstleistungen entsprechend höhere Preise verlangt werden. Zudem sorgt das für Unternehmer erheblich einfachere und günstigere Steuermodell für einen signifikanten Vorteil. Hier gilt es, die kantonal unterschiedlichen Steuersätze zu vergleichen und sich dann für einen Standort mit möglichst geringer Steuerlast zu entscheiden. In beinahe jedem Fall werden die Unternehmens- und Ertragssteuern erheblich niedriger sein als in Deutschland. Die Beiträge zu Kranken- und Sozialversicherung sind ebenfalls geringer - insgesamt ist der finanzielle Vorteil gegenüber Deutschland erheblich.


Ein weiterer Vorteil einer Unternehmensgründung in der Schweiz ist die im Vergleich sehr hohe Lebensqualität. Aktuelle Umfragen unter im Ausland lebenden Unternehmern und Angestellten zufolge ist die Schweiz das beliebteste Land für diese "Expats". Hier ist nicht nur der durchschnittliche Verdienst höher als in anderen Ländern; auch das subjektive Empfinden der Befragten spricht eine deutliche Sprache: Sie fühlen sich in der Schweiz besonders sicher, etwa drei Viertel fühlen sich wohler als in ihrem Heimatland. Ebenso viele geben an, dass sie hier eine bessere Lebensqualität und Bildung für ihre Kinder vorfinden.


Wenn der entscheidende Schritt getan wird - das erste Büro einrichten
Wer sich für ein Arbeitsleben als Franchisenehmer in der Schweiz entscheidet, braucht zunächst einen Arbeitsplatz. Unabhängig von der Branche wird die Verwaltung des Unternehmens einen gehörigen Anteil des Geschäftsalltags einnehmen. Dementsprechend sollte der Einrichtung des ersten Büros besondere Bedeutung beigemessen werden. Vier Punkte sind es, auf die besonders geachtet werden sollte:

  • Ergonomie: Denn kurze Wege ersparen Zeit für Wichtiges. Und wer lange sucht, verliert bares Geld.
  • Design: Spätestens, wenn Kundenverkehr im Büro herrscht, muss die eigene Corporate Identity auch hier stimmig sein.
  • Funktionalität: Es braucht nicht nur alles seinen Platz, sondern es muss auch alles Wichtige sofort greifbar sein. Eine schnelle Internetverbindung ist heutzutage ebenso Pflicht wie ein fax- und scanfähiger Drucker.
  • Lichtverhältnisse: Unabhängig von Gesetzen zum Arbeitsschutz sollte gute Beleuchtung am Arbeitsplatz selbstverständlich sein. So wird das Arbeiten angenehmer und effizienter.


Wer am Platz im Büro spart, tut sich damit langfristig keinen Gefallen. Zwar mag die Miete etwas geringer ausfallen, Enge und eingeschränkte Bewegungsmöglichkeiten sorgen jedoch schnell für ein unangenehmes Arbeitsklima im Büro.


Nicht zu unterschätzen ist auch die Wirkung der neuen Arbeitsstätte für zukünftige Mitarbeiter. Gerade Existenzgründer begehen häufig den Fehler, die Motivation, die ein schöner Arbeitsplatz für Angestellte darstellt, zu unterschätzen. Sind doch Gründer gerne bereit, am Anfang Kompromisse einzugehen und notfalls auch über längere Zeiträume unter wenig komfortablen Bedingungen zu arbeiten, um den geschäftlichen Erfolg zu sichern. Wer dies automatisch auch von seinen Angestellten erwartet, steckt seine Ziele zu hoch. Wird der neue Arbeitsplatz zum Wohlfühlplatz, hat dies für alle, die dort arbeiten, große Vorteile:

  • Die Produktivität steigt;
  • Die Qualität der Arbeit verbessert sich;
  • Mitarbeiter werden effizienter;
  • Arbeiten werden zuverlässiger erledigt;
  • Körperliche und geistige Beanspruchung sinken;
  • Ausfälle durch Krankheit werden geringer;
  • Weniger Unfälle geschehen;
  • Mitarbeiter sind zufriedener.


Sollte das Gründungskapital einmal nicht reichen, um wirklich alle Wünsche an den neuen Arbeitsplatz zu erfüllen, bietet zum Beispiel der Kauf gebrauchter Büromöbel ein erhebliches Einsparungspotenzial. So wird nicht an der Qualität, sondern nur an der Preisschraube gedreht.

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