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Ratgeber
für Franchise-Interessierte

Franchising in Österreich

Die Franchise-Wirtschaft in Österreich

Franchising hat in Österreich in den letzten Jahren stark an Popularität gewonnen. Die Anfänge des Franchising in Österreich liegen in eher jüngerer Vergangenheit, nämlich Anfang der Achtziger Jahre. Zu der Zeit waren weniger als hundert Franchise-Systeme in Österreich aktiv. Seither konnten sich sowohl ausländische, als auch österreichische Franchise-Systeme zunehmend auf dem österreichischen Markt entwickeln und etablieren. 

Eine vom Österreichischen Franchise-Verband (ÖFV) in Auftrag gegebene Studie nahm die österreichische Franchise-Wirtschaft 2010 unter die Lupe. Von den 420 befragten Franchise-Systemen konnten 70 Prozent in 2010 ein Umsatzwachstum verbuchen.

Mit der Zahl der Franchise-Systeme wächst natürlich auch die Zahl der Franchise-Nehmer. In der Studie von 2010 wurden rund 6.700 Franchise-Nehmer und -Nehmerinnen gezählt. Die meisten Franchise-Systeme haben jedoch nur ein bis zwei Standorte, andere wenige Systeme haben sehr viele Standorte. Es gibt also für die meisten Franchise-Systeme in Österreich noch Wachstumspotential. Die relativ geringe Größe des Landes kann dabei sogar von Vorteil sein: Denn durch die Nähe der Standorte kann die Markenbekanntheit besonders schnell wachsen. 

Österreich eignet sich gut als Expansions-Ausgangspunkt für Europa: Zunächst kann man auf einem relativ überschaubaren Markt sein Geschäftskonzept anpassen. Ist man ausreichend gut für eine Expansion in andere Länder aufgestellt, kommt die geografische Lage Österreichs zum Tragen. Österreich grenzt an gleich acht Länder, darunter die vier osteuropäischen Länder Slowenien, Slowakei, Tschechien und Ungarn. 

Bei einer Expansion ins benachbarte Ausland, ist eine erneute Pilotierungs-Phase sinnvoll. Auch bei einer Expansion von Österreich nach Deutschland, oder umgekehrt – was mancher wegen der nicht vorhandenen Sprachbarriere nicht unbedingt vermuten mag. Doch neben den geografischen und wirtschaftlichen Unterschieden, können auch die Mentalitäts-Unterschiede ausschlaggebend für ein Scheitern sein. Ein sehr ähnliches Rechts- und Staatssystem sowie die gemeinsame Sprache sind aber trotzdem gute Argumente für eine Expansion nach Österreich bzw. Deutschland.

Franchise in Österreich: Zahlen und Fakten

  • Österreich ist 83.878,99 km² groß 
  • und ist in neun Bundesländer unterteilt: Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Burgenland, Steiermark, Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg.
  • Stand Januar 2015 leben 8.579.747 Menschen in Österreich, 
  • deren durchschnittliche Kaufkraft bei 19.664 € pro Kopf für Lebensunterhalt und Konsum pro Jahr liegt.
  • Nach Angaben des Österreichischen Franchise-Verbands (ÖFV) sind in Österreich circa 445 Franchise-Systeme aktiv.

Existenzgründung in Österreich

Existenzgründer können in Österreich ähnliche Beratungs-Angebote nutzen wie in Deutschland auch. Verantwortlich sind hier meist die Wirtschaftskammern Österreich (WKO). Ein Web-Auftritt der WKO unter dem Namen Gründerservice bietet Existenzgründern und allen, die es werden wollen, erste umfangreiche Informationsmöglichkeiten rund um das Thema berufliche Selbstständigkeit. Eine persönliche Gründerberatung können österreichische Existenzgründer in den jeweiligen Landesstellen des Gründerservice erhalten.

Im Bereich Finanzierung und Förderung stehen den österreichischen Existenzgründern verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Ein interessantes Beispiel ist der Gründungsbonus

Zu dem Programm kann man sich online jederzeit anmelden – dafür braucht man nur den Wunsch, sich irgendwann selbstständig zu machen. Man legt selbst eine Summe fest, die man für die künftige Gründung regelmäßig sparen möchte. Wenn man dann sein Unternehmen frühestens nach einem und spätestens nach sechs Jahren nach der Anmeldung gründet, erhält man die angesparte Summe inklusive Zinsen und plus einer Prämie von 14 Prozent, was bis zu 8.400 Euro sein können. Wer sich später gegen eine Selbstständigkeit entscheidet, bekommt natürlich auch sein Geld zurück, mit Zinsen aber ohne Prämie.

Die bereits erwähnte Studie des ÖFV zeigt, dass Franchising auch in Österreich der sicherere Weg in die Selbstständigkeit sein kann. Die Quote der gescheiterten, klassischen Existenzgründer liegt in Österreich bei 6,1 Prozent. Die Quote der gescheiterten Franchise-Gründer und -Gründerinnen hingegen lag bei nur 4,1 Prozent. 

Trotzdem gilt auch für Franchise-Gründer: Ein gut durchgerechneter Businessplan muss ebenso her wie eine hieb und stichfeste Finanzierung. Ein Franchise-Nehmer ist vor allem selbstständiger Unternehmer, der zudem von einer bekannten Marke und einer zusammenarbeitenden Gemeinschaft profitieren kann. Wer Eigeninitiative und Tatkraft mit in die Franchise-Partnerschaft bringt, kann vom Erfolgskonzept Franchising deutlich profitieren.

Weiterführende Links

(Mit freundlicher Unterstützung der SYNCON International Franchise Consultants)

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