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Selbständig als Uhrenmacher

Edle Uhren sind eine zeitlos elegante Wertanlage, die immer im Trend liegt. Wer sich heute als Uhrmacher selbständig machen möchte, sieht sich sehr unterschiedlichen Herausforderungen gegenüber. Dieser Beitrag zeigt, was man zu einer erfolgreichen Selbständigkeit als Uhrmacher braucht und welche Faktoren dabei besonders wichtig sind. 

Uhren - beständige Wertanlage mit Stil

Trotz aller beeindruckenden Möglichkeiten der modernen Elektronik sind mechanische oder halbmechanische Uhren nie aus der Mode gekommen. Kostbare Markenuhren stehen nach wie vor als Symbol für Luxus, Wohlstand und das Wissen um die schönen Dinge im Leben. Denn jede mechanische oder halbmechanische Uhr ist ein hochpräzise gefertigtes Kunstwerk der Feinmechanik. Auch heute noch sind Markenuhren beliebte Sammlerobjekte, deren Wert mit den Jahren sogar noch zunimmt. Der Bedarf nach kompetenten Uhrmachern, die eine teure Uhr nicht nur reparieren, sondern auch fachgerecht warten und pflegen können, ist ungebrochen groß. 

Selbständig machen als Uhrmacher

Wer sich für Uhren begeistert, aber nicht so weit gehen möchte, eine handwerkliche Ausbildung in diesem Bereich zu machen, kann sich auch über Franchise- und Lizenzkonzepte aus diesem Bereich informieren: In dem Fall wird ein Ladengeschäft oder Onlineshop mit entsprechender Ausstattung als selbstständiger Unternehmer geführt. 

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Selbständigkeit?

Uhrmacher, die endlich ihr eigener Herr sein möchten, können es nicht abwarten, endlich mit der Selbständigkeit loszulegen. Tatsächlich ist für diesen Schritt viel Planung notwendig, denn nicht jeder Zeitpunkt ist ideal, um mit der Selbständigkeit durchzustarten. Auch, wenn kein Meisterzwang besteht, ist davon abzuraten, direkt nach der Gesellenprüfung gleich zu gründen. Ideal ist es, zunächst einige Jahre Berufserfahrung anzusammeln, bevor die Selbständigkeit geplant wird. Auf diese Weise lernt man nicht nur den Alltag des Berufs durch und durch kennen, sondern erwirbt wertvolles Wissen rund um Abläufe und Planungen, die für ein wirtschaftlich tragfähiges Arbeiten essenziell sind. Zu beachten ist, dass heute vielmals Luxusuhren von Top-Marken online gekauft werden. Deswegen sind für junge Uhrmachergesellen auch Erfahrungen im Online-Handel bedeutsam. 

Standortauswahl für die eigene Uhrmacherei

Gibt es in der Stadt bereits mehrere gut laufende Uhrmachereien kann es sein, dass der Markt gesättigt ist. Deswegen ist eine gründliche Standortanalyse ein wichtiger Baustein für den Erfolg als selbständiger Uhrmacher. Neben der Marktsättigung spielt es ebenfalls eine Rolle, ob viele Menschen in der Gegend eine Uhr besitzen, die regelmäßige Reparaturen benötigt. Denn mit Batteriewechsel alleine wird es auf Dauer schwer, wirtschaftlich zu arbeiten. Uhrmacher, die sich in besonderer Weise spezialisiert haben, können unter Umständen durch Online-Kontakte auch überregional Kundschaft anziehen. Generell ist es für Uhrmacher auch möglich, ihr Konzept anzupassen und gemeinsam mit einem verwandten Handwerk eine Selbständigkeit in Kooperation zu beginnen. Neben dem klassischen Uhrengeschäft, das neben den Reparaturleistungen auch Verkauf betriebt, gibt es noch viele weitere kreative Möglichkeiten. Gerade, wenn der Mitbewerb in der eigenen Stadt sehr aktiv ist, steht und fällt die Selbständigkeit mit dem individuellen Angebot. Mit Alleinstellungsmerkmalen, die das eigene Geschäft vom Wettbewerb abheben, ist es möglich, auch in einem umkämpften Markt eine ausreichend hohe Anzahl an Kunden anzuziehen. Gründer sind hier selbst gefordert, ein Konzept zu entwickeln, das zum Standort und zum Markt passt - nicht zuletzt, um die Bank mit einem Businessplan zu überzeugen. 

Marketing - auch für Uhrmacher wichtig

Die Zeiten, in denen es für Uhrmacher ausgereicht hat, eine Dauerkleinanzeige in der Lokalzeitung zu schalten, sind lange vorbei. Auch im Handwerk wurden die Marketing-Möglichkeiten des Internets bereits erkannt - und werden bereits von weiten Teilen des Markts genutzt. Online-Marketing gilt nicht umsonst als eigene Wissenschaft, denn die Werbemöglichkeiten sind extrem komplex. Der große Vorteil daran ist jedoch, dass sich auch kleine Nischenzielgruppen individualisiert und sehr exakt ansprechen lassen. Anders als bei Kleinanzeigen oder Stoppern in der Fußgängerzone sind die Streuverluste bei Online-Marketing extrem gering - wenn es korrekt umgesetzt wird. Uhrmacher sollten auf jeden Fall einen virtuellen Branchenbucheintrag haben, um rund um die Uhr von potenziellen Kunden gefunden zu werden. Noch mehr Marketingerfolg bringen virtuelle Werbeanzeigen, wie beispielsweise Google Ads, die sich zielgenau an Interessenten richten. Wer neu in das Arbeiten mit solch einer Werbeplattform einsteigt, sollte sich an eine Agentur für Online-Marketing wenden. Diese verfügt über fachliches Wissen und ausreichend Erfahrung, um der jungen Selbständigkeit teure Fehlversuche zu ersparen. Idealerweise handelt es sich dabei um eine Agentur, die zusätzlich auch den Internetauftritt der Uhrmacherei optimieren kann. Auch für kleine Handwerksbetriebe ist eine eigene Unternehmenswebseite zwingend notwendig. Schließlich suchen Interessenten heute vor allem im Internet nach Dienstleistungen und Angeboten. Eine Webseite ist aus Marketingsicht unverzichtbar. Denn zur Königsklasse des Online-Marketings gehört ohne Zweifel die Suchmaschinenoptimierung. Diese sollte in jedem Fall von einer Agentur übernommen werden, die bereits jahrelange Expertise auf diesem Gebiet vorweisen kann. Suchmaschinenoptimierung liefert anders als Google Ads nicht sofort die gewünschten Resultate, sondern ist als Langzeitstrategie zu verstehen. Sind die gewünschten Ziele aber erst einmal erreicht, sorgen optimierte Webseiten für einen stetigen Strom an Kunden - genau das richtige, um eine noch junge Uhrmacherei mit Arbeit zu versorgen. Aber auch Kanäle in sozialen Plattformen sind ein wichtiges Marketing-Instrument, um einen treuen Stamm an Neu- und Bestandskunden zu bilden. 

Eröffnung und das erste Jahr

Was für viele Branchen gilt, ist auch für Uhrmachereien korrekt: Die ersten drei Jahre nach Eröffnung entscheiden über das dauerhafte, erfolgreiche Bestehen eines Unternehmens. Gründer, die sich gut vorbereiten und eine Marktbeobachtung von idealerweise etwa einem Jahr durchgeführt haben, wissen schon ziemlich genau, was sie erwartet. Um sich selbst bekannt zu machen, sollte die Eröffnung mit einem entsprechenden Event und dazu passendem Marketing erfolgen. Geeignet sind auch Berichte über die Eröffnung der Uhrmacherei in der Lokalpresse. Neugierige und potenzielle Kunden lassen sich mit besonderen Eröffnungsangeboten locken, einmal bestehende Kunden können mit Rabattsystemen gebunden werden. Auch nach der Eröffnung ist die Vermarktung wichtig. Mit Sonderaktionen, Gewinnspielen und weiteren Highlights lassen sich Neukunden auch über soziale Medien ansprechen. Nicht zuletzt ist auch für Uhrmachereien eine Contentplanung im Voraus notwendig. Für mindestens ein halbes Jahr sollten Inhalte für Postings, Tweets und sonstige Aktivitäten bereits geplant sein. So bleibt die neue Uhrmacherei nicht nur präsent, sondern gewinnt jeden Tag an Interessenten hinzu.


Bildquelle: Unsplash.com / Sarah McKellar

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