Basel III im Franchise-Glossar

Basel III lautet der Name einer eine Vorschrift, welche die Kreditvergabe von Banken reguliert. Ihr Ziel ist es, die Eigenkapitalausstattung der Kreditinstitute zu erhöhen, um zukünftigen Finanzkrisen vorzubeugen.

Beschlossen wurde Basel III im Jahr 2010 vom Basler Ausschusses für Bankenaufsicht. Das Regelwerk war eine Reaktion auf die Euro-, Finanz- und Bankenkrise der Jahre ab 2007, in der viele Kreditinstitute insolvent gingen oder nur durch staatliche Stützungsmaßnahmen davor bewahrt wurden. Basel III löste die Vorgängerregelungen Basel I und II vollständig ab, die in den 70er- bzw. 80er-Jahren beschlossen worden waren. Es trat in der Schweiz 2013 und EU-weit 2014 in Kraft.

Die Regulierung Basel III schreibt einen deutlich höheren Prozentsatz an Kapitalreserven im Vergleich zur Kreditsumme vor, welche die Banken vergeben dürfen. Im Umkehrschluss wird nicht nur erwartet, dass die Banken aktive Maßnahmen zur Erhöhung ihrer Reserven am Kapitalmarkt ergreifen, sondern auch ihre Kreditvergabe an Unternehmen restriktiver handhaben. Umso mehr steigt die Bedeutung einer soliden Finanzierungsplanung und überzeugender Businesspläne – auch für Firmengründer im Franchising. Sie ist mehr denn je die Voraussetzung, um Darlehen seitens der Banken zu erhalten.

Autor:

FranchisePORTAL-Redaktion
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