2/17/2014

Interview mit René Klickermann, Franchise-Partner der Schülerhilfe seit 2010

Interview mit René Klickermann, Inhaber von 5 Schülerhilfen in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die Eröffnung der 6. Schülerhilfe ist gerade in Planung. Verheiratet, zwei Kinder.


Was haben Sie vor Ihrer Tätigkeit als Franchisenehmer beruflich gemacht?

IT-Berater, Geschäftsführer in Entsorgungswirtschaft, Geschäftsbereichsleiter Einkauf im Gesundheitswesen


Wie sind Sie zu dem Entschluss gekommen, sich als Franchisenehmer selbstständig zu machen?

Eine Selbstständigkeit war schon immer ein Thema, schon während meines BWL-Studiums kam diese Idee auf. Ich wollte aber erst berufliche Erfahrungen sammeln und bin dann auf der Suche nach einer Geschäftsidee auf Franchise gestoßen. Ich bin dann aus gutgesicherter Position in die Selbstständigkeit gestartet.


Wie haben Sie "Ihr" Franchisesystem gefunden

Ich habe mir verschiedene Systeme angesehen, zum Schluss sind 3 Systeme übriggeblieben, die wurden dann im Familienrat besprochen u. geschaut, was zu mir passt. Mir war ganz wichtig, dass die Familie hinter meiner Entscheidung steht. Ich habe zwar 2 kleine Kinder, aber Nachhilfe war bis dahin noch kein Thema, aber ich kannte natürlich die Marke. Für mich und meine Familie stand im Vordergrund etwas zu finden, was zu mir passt. Für mich war und ist es wichtig, den Kindern und Jugendlichen, die zu mir in die Schülerhilfe kommen, etwas zu geben. Ich bin seit vielen Jahren im Vorstand eines Handballvereins und  engagiere mich in der Jugendarbeit. In meinem neuen Job Schülerhilfe kann ich den Kindern viel geben und bekomme viel zurück


Wie haben Sie die Gründungsphase Ihres Franchisebetriebs erlebt?

Durch eine sehr gute Zusammenarbeit mit dem Systemgeber Schülerhilfe hat alles sehr reibungslos geklappt. Die Anfangsphase war aufregend und spannend, aber durch meine BWL-Vergangenheit und die Unterstützung durch den Systemgeber wurde es mir nie zu viel und wuchs mir auch nicht über den Kopf. Wenn ich diese Gründungsphase alleine, ohne Systemgeber im Rücken, hätte organisieren müssen, wäre das viel gewesen.


Können Sie uns von besonders positiven Erfahrungen/ besonders schönen Erlebnissen als Franchisenehmer erzählen? 

Ganz klar die unternehmerische Freiheit und die direkte Rückmeldung von den Kindern und Jugendlichen. Wir haben z. B. eine Dyskalkulie-Schülerin, die sich innerhalb eines halben Jahres stark verbessert und zum ersten Mal in ihrem Leben eine 4 in Mathe hatte. Die Kinder strahlen und bekommen neues Selbstbewusstsein.


Auf welche Probleme sind Sie als Franchisenehmer gestoßen?

Die einzige Schwierigkeit war das Finanzierungsthema. Die Banken sind sehr zurückhaltend und der gesamte Finanzierungsprozess dauert viel zu lange. Gründer werden aus meiner Sicht zu wenig unterstützt. Besonders KfW-Kredite dauern extrem lange. Teilweise wollten Banken sogar Provisionen für die Vermittlung eines KfW-Kredites. Insgesamt ist das gesamte Thema Finanzierung sehr unerfreulich.


Wie sieht Ihr "normaler" Arbeitstag aus?

Ich bin morgens ab 8 Uhr im Büro, kümmere mich um organisatorische Dinge, Abrechnungen, Telefonate, Netzwerken, eigentlich Büroarbeit.

Ab mittags fahre ich in meine 5 Schülerhilfen und stimme mich dort mit meinen Büroleitungen ab und kümmere mich um die Organisation von Kursen und führe Elterngespräche und Personalgespräche.


Haben Sie einen Tipp für potentielle Existenzgründer, die am Franchising interessiert sind?

Das allerwichtigste ist, dass das System zu einem passen muss. Die Personen im System und das System müssen zur eigenen Person passen. Ich habe mir drei Systeme angesehen und im Nachhinein muss ich klar sagen: alles richtig gemacht!

Ich möchte mit Leuten reden, zuhören, organisieren und dieses ganze Vertriebliche ist meins. Hier sollte sich der Gründer fragen, was genau erwarte ich von meiner neuen Aufgabe, was ist mir wichtig? Und ist es das, was ich machen wollte. Wenn der Betrieb dann gegründet ist, sollte ich die Dinge auch so umsetzen, wie es vom Systemgeber gewünscht wird, denn hier sollte man sich auf das Wissen und die Erfahrung des Franchise-Systems verlassen. Man sollte nicht anfangen sein eigenes Ding zu machen, sondern das Systemwissen und die Erfahrung nutzen. Dafür ist es eben Franchise. Ich genieße es sehr, dass die Schülerhilfe ihren Partner viel Freiheit gewährt. Hier kann ich  meine Persönlichkeit gut mit einbringen.

 

12.03.2014 © copyright Schülerhilfe

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