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Franchise Café Marken für deine Gründung!

Kaffeehäuser, Cafés und Coffeeshops sind fester Bestandteil unserer gastronomischen Kultur. Bereits Mitte des 17. Jahrhunderts machten in Städten wie Venedig, London, aber auch Wien oder Bremen erste Gastronomie-Betriebe auf, die ihren Gästen Kaffee einschenkten. Heute sind auch Coffeeshops im Stil von Starbucks & Co. aus den Innenstädten nicht mehr wegzudenken. Viele Ketten bieten dabei auch Franchise-Gründern die Chance zum Start in die Selbstständigkeit. Im Folgenden stellen wir dir 15 Coffeeshop-Franchise-Systeme vor.

Ein durchaus durchwachsenes Bild zeichnete das im März 2017 von der Fachzeitschrift Food-Service veröffentlichte Kaffeebar-Ranking für den deutschen Markt. Einerseits mussten die im Hinblick auf die Standortzahlen größten Café-Ketten McCafé, Tchibo und Starbucks Federn lassen und ein leichtes Minus hinnehmen. Andererseits zählten die 20 stärksten Coffeeshop-Marken Ende 2016 insgesamt 2.274 Standorte. Das sind 3,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch der „Out of Home“-Markt für Kaffee legte 2016 zu. 2018 stieg die Zahl der Coffee Shops in Deutschland erneut um zwei Prozent. Laut Deutschem Kaffeeverband wurde in Bäckereien, Cafés, Restaurants, Hotels, Coffeeshops & -bars, Kantinen, am Arbeitsplatz und im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung 5,2 Prozent mehr Kaffee abgesetzt.

Klar ist: Der Genuss von Kaffee wird hierzulande auch in Zukunft eine nicht unbedeutende Rolle in der Gastronomie spielen. Wer also schon lange davon träumt, ein eigenes Café zu eröffnen, sollte sich auch mit den Optionen beschäftigen, die Franchise- und Lizenzsysteme hier bieten. Denn mit einer starken Marke im Rücken, lassen sich viele Anfänger-Fehler vermeiden.

Franchise-Konzepte entdecken!

Hier findest du mehrere hundert Franchise-Konzepte - vielleicht auch für deine Selbstständigkeit?

Eine der größten Ketten Deutschlands: Coffee Fellows

Ein expansionsstarkes Coffeeshop-Franchise-System ist zum Beispiel Coffee Fellows. 1999 eröffnete Kathrin Tewes in München ihren ersten Coffeeshop. Rund zehn Jahre später stieg auch ihr Ehemann Stefan bei Coffee Fellows ein. 2015 konnte das Unternehmen die BWK GmbH Unternehmensbeteiligungsgesellschaft, hinter der unter anderem die Landesbank Baden-Württemberg und die Wüstenrot-Gruppe stehen, als finanzkräftigen Partner gewinnen und startete eine Expansionsoffensive. Franchise-Partnern bietet Coffee Fellows verschiedene Wege für den Start in die Selbstständigkeit.

Das Einzel-Franchise-Modell richtet sich an PartnerInnen, die vorerst nur einen Coffee Shop eröffnen möchten. Das Area-Franchise-Modell bietet Franchise-Nehmern die Chance, eine Stadt oder eine Region mit mehreren Standorten zu entwickeln. Für GründerInnen, die zunächst nicht in die Ladeneinrichtung investieren wollen, bietet Coffee Fellows auch ein Pachtmodell.

Mehr als kalter Kaffee: das Franchise-System Coffreez

Coffreez bietet seinen Gästen nicht nur heiße Kaffeespezialitäten, sondern vor allem eine große Auswahl eiskalter Spezialitäten. Dazu zählen zum Beispiel Frozen Cappuccino, Frozen Chocolate, Frozen Vanilla oder Frozen Fresh Berry. Hinzu kommen Bio-Tees, Waffeln, Crêpes, Muffins oder Donuts. Das 2009 gegründete Unternehmen ist bio-zertifiziert.

Franchise-PartnerInnen von Coffreez erhalten unter anderem Unterstützung beim Marketing und Schulungen. Die Franchise-PartnerInnen können ihre Bar auch als mobile Einheit betreiben und auf Events aktiv werden.

  • COFFREEZ - frozen coffeebar
    COFFREEZ - frozen coffeebar

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Mobile Coffeeshops von Coffee-Bike

Seit 2010 gibt es das Geschäftskonzept von Coffee-Bike. Das Unternehmen setzt auf zu mobilen Coffeeshops umgebaute Lastenfahrräder, die weder Strom- noch Wasseranschluss benötigen und daher sehr flexibel an unterschiedlichen Standorten eingesetzt werden können. Auch bei seinem Franchise-Konzept geht Coffee-Bike einen eigenen Weg: Das Unternehmen verlangt von seinen Franchise-Partnern keine festen monatlichen Franchise-Gebühren. Gebühren werden nur für tatsächlich verkauften Kaffee fällig. Mit einem Mietmodell bietet das Unternehmen zudem die Möglichkeit, FranchisepartnerIn zu werden, ohne ein Coffee-Bike kaufen zu müssen. Die Anfangsinvestition verringert sich damit deutlich. Auch Back-Office-Aufgaben übernimmt die Systemzentrale für ihre Franchise-NehmerInnen.

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Nicht nur Coffeeshop: Campus Suite


Campus Suite wurde 2004 gegründet, mit dem Ziel, Studenten der Universität Kiel eine Alternative zur Mensa zu bieten. Seit 2007 expandiert das Unternehmen im Franchising. Zum Angebot der Campus Suites zählen Kaffeespezialitäten, frisch gepresste Fruchtsäfte, Tees, eine große Auswahl an weiteren Getränken, Snacks und Nudelgerichte. Die Foodprodukte werden von Campus Suite selbst entwickelt und hergestellt.

Durch ein spezielles Modul-Konzept können Campus Suite-FranchisepartnerInnen den Umfang ihres Betriebs selbst bestimmen - die Möglichkeiten reichen vom Kleinstflächenkonzept bis zum umfangreichen Restaurantbetrieb.

Kaffee vom Barista-Roboter: MyAppCafé Franchise

MyAppCafe Logo klein

Dieses Coffee-Shop Franchise-System bringt Technik und Kaffee unter einen Hut. Das Franchise-System MyAppCafé bietet Kaffeespezialitäten in gleichbleibender Barista-Qualität. Mit dem herkömmlichen verhassten Automatenkaffee hat das nichts mehr zu tun. Franchise-Partner profitieren von diedem automatisierten Konzept, das lediglich gewartet werden muss. 

Seit über 25 Jahren in Deutschland: Segafredo Zanetti Espresso Bar

Bereits 1990 eröffnete die erste Espressobar in Deutschland. Segafredo Espressobars gibt es vor allem an hochfrequentierten Standorten - zum Beispiel in Fußgängerzonen, Einkaufszentren, Flughäfen oder Bahnhöfen. Zuletzt kooperierte das Unternehmen auch mit einer Möbelhauskette, um neue Standorte zu eröffnen. Franchise-PartnerInnen, die sich mit ihrer eigenen Segafredo Espressobar selbstständig machen wollen, sollten über Erfahrungen in der Gastronomie verfügen.

Als Vorteile seines Franchise-Konzepts nennt Segafredo Zanetti unter anderem den hohen Bekanntheitsgrad und Wert der Marke. Franchise-Geber des Systems ist die italienische Massimo Zanetti Beverage Group.


Die Wiener Kaffee- und Konditorei-Kette Aida

Aida blickt auf eine über 100-jährige Geschichte zurück. Seit 2008 bietet das Familien-Unternehmen auch Franchise-Partnern die Möglichkeit, sich mit der eigenen Café-Konditorei selbstständig zu machen. Aktuell ist Aida vor allem in Österreich aktiv, bis auf wenige Ausnahmen in und um Wien. Im Ausland hat Aida bereits in Kroatien, Polen, China und Saudi-Arabien Eröffnungen gefeiert. Das Design der Häuser ist innen wie außen von der Farbe Rosa geprägt, die Kellner-Uniformen vermitteln klassischen Chic. Zum Angebot zählen neben Kaffeespezialitäten handwerklich hergestellte Torten, Mehlspeisen, Schokoladen und weitere Backwaren. Darunter viele Klassiker wie Sachertorte oder Gugelhupf, aber auch Neukreationen. Die Devise des Unternehmens: „Höchste Qualität zu leistbaren Preisen".

Künftig will Aida durch die Vergabe von Franchise- und Masterlizenzen in Deutschland und weiteren Ländern expandieren. Wer sich als Aida-FranchisepartnerIn selbstständig machen will, sollte Unternehmergeist und Verkaufstalent mitbringen und zudem über Fach- und Branchenkenntnisse verfügen.

Von Österreich in die Welt: Coffee Shop Company

Die Coffeeshop Company bietet eine moderne Variante der Wiener Kaffeehauskultur. Hochwertige Kaffeesorten und stilvolles Interieur sind Teil des Konzepts. Das Franchise-System wurde 1999 gegründet und zählt zur österreichischen Schärf-Gruppe. 2011 hatte Coffee Fellows die Geschäftsanteile der CSC-Deutschland GmbH erworben und rund 25 Coffeeshops von der Coffeeshop Company übernommen. 

Als Kernkompetenz nennt das Unternehmen "das Wissen um die Erfordernisse für die Zubereitung einer perfekten Tasse Espressokaffee". Diese Kompetenz sei bei "keinem Mitbewerber in annähernder Dichte und Qualität vorhanden". Der Hintergrund: Die Schärf-Gruppe entwickelt auch Espressomaschinen und Mahlwerke, betreibt eine eigene Rösterei und unterhält die Schärf-Akademie zur Ausbildung des Personals.

Seit fünf Jahren am Markt: Baristaz Coffeeshops

Die ersten beiden Baristaz Coffeeshops wurden im November 2012 in Koblenz eröffnet, einer im Franchising, einer in Eigenregie. Von der Konkurrenz unterscheiden will sich das Gastronomie-Franchise-Konzept unter anderem durch höchste Qualität des Kaffees und das Design der Baristaz Shops. Auch vegane Snacks zählen zum Angebot.

Als Leistungen für Franchise-NehmerInnen nennt das System zum Beispiel Aus- und Weiterbildungsangebote, Unterstützung bei der Filialgestaltung, bei steuerlichen Fragen und beim Marketing.

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Berliner Größe: Einstein Kaffee

Das Franchise-System Einstein Kaffee bezieht sich zwar namentlich auf das im Jahr 1979 im Stil der Wiener Kaffeehauskultur eingerichtete "Café Einstein Stammhaus" in der Berliner Kurfürstenstraße, agiert aber unabhängig von diesem Vorbild. Das erste "Einstein Kaffee" der hier gemeinten Kette eröffnete in den 90er-Jahren. Heute ist das Unternehmen, das auch eine eigene Rösterei unterhält, eine lokale Größe in der Hauptstadt. 

Das Franchise-System Einstein Kaffee versteht sich "als moderne, mitteleuropäische Kaffeehaus-Kette, verankert in der italienischen und Wiener Kaffeekultur". Dies soll sich sowohl in der Atmosphäre der Cafés als auch im Produktverständnis niederschlagen. 

Coffeeshop-Franchise-System mit sozialem Anliegen: Samocca

Die Kaffeehauskette Samocca ist als Social-Franchise-System organisiert. In den Samocca-Coffee-Shops arbeiten Menschen mit und ohne Handicaps gemeinsam. Das erste Samocca wurde 2003 inklusive einer Rösterei als Projekt des Samariterstifts Neresheim eröffnet. 2006 ging in Quedlinburg der erste Franchise-Standort an den Start.

Franchise-Lizenzen vergibt Samocca ausschließlich an Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.

Selbst Gebackenes: Pano – Brot & Kaffee

Pano – Brot & Kaffee ging im Jahr 2011 aus dem 1999 gegründeten Gastronomie-System Aran hervor: Damals hatten sieben Franchise-Partner ihre Verträge mit Aran gekündigt und sich zu Pano - Brot & Kaffee zusammengeschlossen. Entsprechend ähneln sich beide Konzepte bis heute. Pano-Cafés bieten ihren Gästen unter anderem Holzofenbrot aus Natursauerteig, hochwertige Brotaufstriche ohne Konservierungs- und Zusatzstoffe, Kuchen nach hauseigenen Rezepturen oder traditionell hergestellte Eis- und Schokoladensorten. Viele Pano-Produkte können dabei nicht nur vor Ort genossen, sondern auch zum Mitnehmen gekauft werden. Auch das Ambiente ist wesentlicher Bestandteil des Geschäftskonzepts: Pano-Gäste sollen sich "wie zu Hause fühlen" und "in einer Umgebung wiederfinden, die ihnen eine stilvolle, gemütliche und erholsame Auszeit vom Alltag schenkt".

Einige weitere Geschäftsideen aus dem Bereich Backwaren und Kaffee findest du hier!

Natürlich gibt es noch weitere Coffeeshop-Franchise-Systeme, die in dieser Liste nicht aufgeführt werden. Zudem gibt es auch backgastronomische Konzepte wie Backwerk oder Back-Factory sowie Eisdielen-Konzepte, die durchaus in Konkurrenz zu klassischen Coffeeshop-Systemen stehen.

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