5/3/2019

Besser vorbeugen: Bild-Zeitung berichtet über Franchise-Abzocke

Dass sich auch in der Franchise-Wirtschaft immer wieder Schwarze Schafe tummeln, ist bekannt. Nicht wenige Franchise-Gründer haben durch zu viel Leichtgläubigkeit ihr Erspartes in den Sand gesetzt. Vor Kurzem hat die Bild-Zeitung einen neuen Fall bekannt gemacht. Das Scheitern hätte vielleicht vermieden werden können: Denn Franchise-Gründer sind immer gefordert, das gewählte System stets genau zu prüfen.

Dem Bericht zufolge wollten sich mehrere Frauen mit einem Haarentfernungs-Franchise-System selbstständig machen. Sie investierten insgesamt mehr als 100.000 Euro, unter anderem in die Franchise-Gebühr, die Ausstattung der Studios und die Ausbildung. Doch aus dem geplanten Start in die Selbstständigkeit wurde nichts: Der Franchise-Geber ist inzwischen pleite, die Studios der Gründerinnen sind geschlossen. Die Chancen, gegen den Franchise-Geber vorzugehen, sind gering.

Kontrolle und Fakten entscheiden

Wer sich als Franchise-Partner eines Systems selbstständig machen will, sollte grundsätzlich nicht auf Versprechen und Werbeaussagen eines Systems oder scheinbare Qualitätssiegel vertrauen, sondern stets rigoros selbst prüfen, was der Franchise-Geber und das Geschäftskonzept tatsächlich zu bieten haben. Im Zweifel sollte dabei auch auf unabhängigen Expertenrat zurückgegriffen werden. Hellhörig werden sollten potenzielle Franchise-Gründer auch dann, wenn der Franchise-Geber nicht bereit ist, konkrete Zahlen für bestehende und vergleichbare Standorte vorzulegen. Zudem ist es hilfreich, jede Leistung des Franchise-Gebers genau zu hinterfragen - im Hinblick auf die Qualität und mögliche zusätzliche Kosten. Weitere Informationen hierzu stehen auch in unseren Franchise-Checklisten bereit. (red.)

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Nachrichten-Redaktion
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