Existenzgründung von Frauen im Franchise-Glossar

 


Existenzgründung von Frauen

Verglichen mit Männern treten Frauen als Firmengründer seltener in Erscheinung. In der Gründerszene setzt sich damit fort, was sich im Bereich der Vorstände oder Aufsichtsräte mittlerer oder größerer Unternehmen unverändert beobachten lässt: Frauen in Führungspositionen sind weitaus unterrepräsentiert.


Was unterscheidet die Existenzgründung von Frauen und Männern?

Gründer und Gründerinnen: Ihre Existenzgründungen unterscheiden sich in statistischen Zahlen, Branchen und Größenordnungen. Frauen gründen häufiger Unternehmen in klassischen „Frauen-Branchen“ wie Gesundheitswesen, Mode/Kosmetik, Kinder/Erziehung/Familieoder Sozialdienste. Gründerinnen in Männerberufen sind nach wie vor die Ausnahme. Außerdem starten weibliche Gründer meist kleiner und gehen seltener finanzielle Risiken ein.

 


Statistiken: Anteil der Frauen unter den Firmengründern

Nach einem Bericht der OECD aus dem November 2015 sehen sich nur 31 Prozent aller Frauen in Deutschland grundsätzlich zur Selbstständigkeit befähigt. Unter den Männern lag die Quote derer, die sich laut ihrer Veranlagungen und Fähigkeiten eine Existenzgründung zutrauten, bei 45 Prozent. Für andere europäische Länder kommt die Studie zu ähnlichen Ergebnissen (Quelle: Statista). Laut Deutschem Startup-Monitor 2015 wurden immerhin über 43 Prozent aller neuen Unternehmen in Deutschland von Frauen gegründet. Doch der Anteil der Start-up-Gründerinnen lag bei lediglich 13 Prozent.

Immerhin: Laut KfW-Gründungsmonitor 2019 stieg die Zahl der Frauen unter den Existenzgründern in Deutschland im Jahr um 4% auf 40%, während die Zahl der männlichen Existenzgründer um 5% zurückging. Nichtsdestotrotz:


Selbstständigkeit mit Startups ist weiterhin "Männerdomäne"

Der Deutsche Startup-Monitor 2015 nennt Argumente für diese Differenz in den Berufsfeldern: Es heißt dort, Existenzgründungen von Frauen konzentrieren sich vor allem in Branchen mit sogenannten klassischen Frauenberufen wie Kosmetik, Geschenkversand, Mode oder Trendküche. Persönliche Dienstleistungen und Tätigkeiten im Gesundheits- und Sozialwesen liegen vorn in der Beliebtheitsskala, dahinter Gründungen im Handel und Gastgewerbe.

Eine Studie der KfW-Förderbanken unter der Bezeichnung „Branchenverteilung bei Gründungen nach Geschlecht im Zeitraum von 2008 bis 2010“ kommt zu folgenden Ergebnissen: Knapp 43 Prozent aller Gründungen von Frauen wurden in den „persönlichen Dienstleistungen“ getätigt. Hier liegt ein Schwerpunkt in den sozialen Berufen. Weniger als drei Prozent aller Frauen gründeten Firmen im Bereich Bau oder verarbeitendes Gewerbe. Männer taten sich als Firmengründer nur zu rund 20 Prozent in den persönlichen Dienstleistungen, allerdings zu 40 Prozent in den wirtschaftlichen Dienstleistungen hervor (Vergleich Frauen: 32%). Nur im Handel lag der Gründeranteil der beiden Geschlechter in etwa gleichauf.

 

Existenzgründung von Frauen im Franchising

Viele Existenzgründerinnen entscheiden sich für eine Franchise-Gründung, um mit einer bereits erfolgreich etablierten Geschäftsidee zu starten. Einblicke ins Thema Frauen als Gründerinnen findest du unter anderem auch in diesem Artikel über Frauen als Unternehmerinnen.

  • Mehr Informationen, aktuelle und langfristigere Studien sowie einige statistische Daten finden Sie in unserem Gründerwissen-Hauptartikel „Existenzgründung“ unter der Überschrift „Existenzgründung von Frauen“.

 

 



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Autor:

FranchisePORTAL-Redaktion
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